1. Schritt: 

Zuschneiden der Materialien mit einer Länge von etwa 10 bis 15. Hierbei darauf achten, dass man den Eukalyptus sowie die Olive oder Steineiche direkt über dem Blatt in Wuchsrichtung des Blattes abzuschneiden. So sieht man den unschönen Stiel nicht und man kann alles vom Zweig verwerten. Bei Tannengrün bitte darauf achten, dass man die Spitzen nutzt. Falls man den Rest des Tannenzweiges nutzt, sollte der Schnitt „versteckt werden“. Dazu wird der Tannenzweig mit der schönen Seite nach unten gelegt. 

2. Schritt: 

Nun befestigt man den Draht am Strohrömer – welcher sich übrigens jedes Jahr aufs Neue wiederverwenden lässt und von der Handhabung auch besser ist als einer aus Styropor. Hierzu den Draht zweimal fest um den Kranz wickeln, die beiden Enden verzwirbeln und das abstehende Ende im Strohrömer verschwinden lassen, indem man die Spitze einfach in die Unterlage steckt.

3. Schritt: 

Dann wird losgewickelt. Man nimmt sich die Materialien und bildet damit kleine Sträuße in der Hand. Nun wird der erste kleine Strauß am Strohrömer angelegt. Die Enden der Zweige mit Draht umwickeln und so befestigen. Den zweiten Strauß legt man nun auf selber Höhe so an, dass der Strohrömer bedeckt wird und man sowohl in der Mitte als auch an der Seite keine Unterlage mehr sehen kann. Meist reichen zwei Sträuße auf gleicher Höhe. Einer wird eher ins Innere gelegt und der zweite außen. Falls das nicht passt, kann man natürlich auch drei oder vier Sträuße pro Runde anlegen. Je nachdem wie groß man sich die Sträußchen macht (Stärke und Länge), umso voluminöser wird der Kranz nachher. Macht man die Sträuße eher kurz, wird der Kranz knuffig – macht man die Sträuße eher länger, wird der Kranz wilder. Diese Schritte wiederholt man nun, bis der Kranz einmal umwickelt ist. Hierbei ist es wichtig, dass man die nächste Reihe an kleinen Sträußen immer über die Enden und damit über den Draht der vorderen Reihe legt. So versteckt man den Draht und vermeidet Löcher im Kranz. 

 

4. Schritt:

Beim Ende wird es ein bisschen kniffeliger. Ist man beim Anfang des Kranzes angelangt, legt man die Stiele vom Ende unter die Spitzen vom Anfang, bis sich beides überlappt. Hierfür ist es wichtig, beim Anlegen der letzten Sträußchen, die Spitzen vom Anfang mit der anderen Hand hochzuheben, um diese nicht versehentlich wieder mit anzudrahten. 
 Hierbei darauf achten, die Stiele von den letzten Handsträußen immer möglichst kurz zu lassen, damit man keine Probleme bekommt diese unter die Spitzen des Anfangs zu schieben. 

 5. Schritt:

Überlappen sich nun Anfang und Ende wickelt man noch einmal mit dem Draht zweimal fest um die letzten beiden Sträuße. Danach legt man den Kranz mit der gebundenen Seite auf den Tisch und schneidet den Draht ab. Hierbei lässt man circa 15 cm Draht stehen, den man nun, wie beim Nähen, unter dem bereits befestigten Draht langlegt und festzieht. Das Ende lässt man dann, wie am Anfang, wieder mit der Spitze im Strohrömer verschwinden. Fertig ist der Kranz!